Aktuelle Mitteilungen des Landesfischereiverbandes MV e.V.

Auf den folgenden Seiten möchten wir Ihnen aktuellste Informationen und Mitteilungen des Landesfischereiverbandes MV e.V. geben, sowie in komprimierter Form aktuelle Hinweise, Hintergrundberichte oder Pressemitteilungen veröffentlichen.



Stellenausschreibung des Landesverbandes der Binnenfischer Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Stellenausschreibung

 

Der Landesverband der Binnenfischer Mecklenburg-Vorpommern e.V.

sucht zum 01.03.2020 einen Mitarbeiter für fischereiliche Projektarbeiten und Öffentlichkeitsarbeit sowie Beantragung und Betreuung von Fördermitteln.

                 Die Stelle ist auf drei Jahre befristet.              

Anforderungen:

             -     abgeschlossenes Hochschulstudium der Fischereiwissenschaften oder

                   Umweltwissenschaften, zum Diplomfischereiingenieur, zum Diplomfischwirt oder

                   Diplomumweltwissenschaftler;

             -     mehrjährige Berufserfahrung in der Berufs- oder Angelfischerei und im Natur- und

 Umweltschutz;

-       mehrjährige Berufserfahrung mit Beantragung und Betreuung von Fördermitteln;

             -     Kenntnisse/Erfahrungen in der Betriebswirtschaft und Verbandsarbeit;

             -     Erfahrungen in praktischer Medien- und Öffentlichkeitsarbeit;

             -     englische Sprachkenntnisse;

             -     hohes Maß an Flexibilität, Belastbarkeit, Kontaktfreude;

 

             Wir bieten:

-       einen interessanten und abwechslungsreichen Arbeitsplatz;

-       eine leistungsgerechte Entlohnung;

-       30 Tage Jahresurlaub;

 

Wenn Sie die entsprechenden Voraussetzungen und Einsatzbereitschaft

mitbringen, bewerben Sie sich bitte bis zum 15.02.2020 unter folgender E-Mail-Adresse

 

upaetsch@mueritzfischer.de

 

    beim

    Landesverband der Binnenfischer

    Mecklenburg-Vorpommern e.V.

    Eldenholz 42

    17182 Waren/Müritz.

Der Landesverband der Binnenfischer Mecklenburg-Vorpommern e.V.; Waren, 15.1.2020

DAFV PM: Kampagne zeigt Wirkung - Wasserrahmenrichtlinie wird vorerst nicht angefasst!

Wasserrahmenrichtlinie wird vorerst nicht angefasst!

Berlin, 07.01.2020. Die Kampagne #Protectwater hat Wirkung gezeigt. Es war eine der größten Öffentlichkeitsbeteiligungen in der Geschichte der Europäischen Union. Ca. 380.000 europäische Bürgerinnen und Bürger haben die EU-Kommission aufgefordert, die strengen europäischen Wassergesetze zu verteidigen. Über 100 gemeinnützige Organisationen hatten im letzten Jahr mit der Kampagne Bürger aus ganz Europa aufgerufen, sich für die Aufrechterhaltung der starken europäischen Gesetze zur Wiederherstellung und Erhaltung der Gewässer einzusetzen.

Angler stehen für Gewässer und gesunde Fischbestände ein

Jeder Angler in Deutschland hatte die Möglichkeit, mit wenigen Klicks die Initiative zu unterstützen. Der DAFV hatte sich in Zusammenarbeit mit namhaften Anglern maßgeblich in die Kampagne eingebracht und gemeinsam über 11.000 Stimmen für den Erhalt der WRRL und damit mit Abstand die meisten Stimmen von Anglern in Europa mobilisiert.

Details zu der Kampagne #Protectwater finden Sie auf der Webseite des DAFV unter https://www.dafv.de/projekte/protectwater.html.

Zudem hatten sich etwa 5500 Wissenschaftler für die vorgegebene Umsetzung der WRRL ausgesprochen und an die Europäische Kommission appelliert, die WRRL in jetziger Form beizubehalten.

Nach 20 Jahren hat die EU-Kommission die Wasserrahmenrichtlinie nun einem Fitness-Check unterzogen.

Vorstellung der Ergebnisse zum Fitness Check der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) durch die EU-Kommission am 12. Dezember 2019. Eine Zusammenfassung gibt es unter:

https://ec.europa.eu/environment/water/fitness_check_of_the_eu_water_legislation/documents/SWD_2019_440_F1_SWD_FITNESS_CHECK_EXECUTIVE_SUMMARY_DE_V4_P1_1058675.pdf

Nach 2027 drohen Sanktionen

Ein Zitat: „Die nächste Runde von Maßnahmenprogrammen wird maßgeblich sein, um den erforderlichen Fortschritt zur Erreichung der Umweltziele bis 2027 sicherzustellen. Da derzeit für mehr als die Hälfte der europäischen Wasserkörper eine Ausnahmeregelung gilt, sind die Herausforderungen für die Mitgliedstaaten erheblich. Nach 2027 wird es weniger Ausnahmemöglichkeiten geben, da Verlängerungen nach Artikel 4 Absatz 4 (Fristverlängerungen) nur in Fällen genehmigt werden können, in denen zwar alle Maßnahmen ergriffen wurden, die Ziele sich aufgrund der natürlichen Gegebenheiten jedoch nicht bis 2027 erreichen lassen“.

Mit dem bisherigen Engagement der Länder beim Umsetzungsprozess der Richtlinie, muss nach 2027 mit massiven Sanktionen gerechnet werden.

Im März 2020 findet der EU-Ministerrat unter kroatischer Präsidentschaft statt. Dort könnten die Mitgliedstaaten erneut für eine Öffnung der WRRL plädieren. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass die WRRL erst beim darauffolgenden Rat im Juni behandelt wird.

PM DAFV, Berlin/ Görslow, den 08.01.2020

Nach dem Brexit: Fischerei dringt auf Abkommen mit den Briten

Von einem rechtzeitigen Vertrag hängt ab, ob deutsche Schiffe 2021 noch in britischen Gewässern fischen dürfen

Die deutsche Hochseefischerei dringt auf ein schnelles Fischereiabkommen mit Großbritannien. Nach dem Brexit Ende Januar blieben voraussichtlich nur elf Monate, um ein solches Abkommen auszuarbeiten, sagte der Vorsitzende des Deutschen Hochseefischerei-Verbandes, Uwe Richter. Es beginne dann eine Übergangsphase bis zum Jahresende.

„2020 wird sich für die Fischerei nichts ändern“, meinte Richter. In dieser Zeit müssten jedoch verschiedene Abkommen vereinbart und ratifiziert werden. „Wir sehen die große Gefahr, dass es doch noch zu einem harten Brexit kommen kann“, äußerte Richter.

Die Zeit drängt

Die EU bereite mit Hochdruck ein Fischereiabkommen vor: „Bis zum 1. Juli soll der Rahmen stehen.“ Das Abkommen soll die Bewirtschaftung der gemeinsamen Fischbestände in der Nordsee festschreiben. So müssen Fangquoten für die einzelnen Fischarten für Großbritannien und die EU-Staaten festgelegt werden, ebenso die Zugangsberechtigung für Fischereifahrzeuge. „Wenn das Fischereiabkommen nicht bis Ende 2020 ratifiziert ist, dürfen wir nicht mehr in britische Gewässer fahren“, sagte Richter.

Das könnte Deutschland hart treffen. Unter anderem der gesamte Nordseehering, der in Sassnitz auf Rügen bei der Euro-Baltic Fischverarbeitungs GmbH verarbeitet wird, stammt Richter zufolge aus britischen Gewässern. „Das sind circa 40 000 Tonnen“, sagte er.

Andererseits seien die britischen Fischer auf den europäischen Absatzmarkt angewiesen. „Die Deutsche Hochseefischerei fordert, dass das künftige Fischereiabkommen mit dem Handelsabkommen verknüpft wird und der Zugang Großbritanniens zum europäischen Markt davon abhängig gemacht wird, dass europäische Schiffe weiterhin in britischen Gewässern fischen dürfen.“

Fangmengen von 2018 nicht erreicht

2019 haben die deutschen Hochseefischer nicht die Fangmengen von 2018 erreicht. Das lag unter anderem an der Reduzierung einzelner Quoten, aber auch an einem deutlichen Ausfall bei Fängen des Blauen Wittlings. Im Vorgriff auf die Quotensenkung und die möglichen Brexit-Auswirkungen hatte die Doggerbank Seefischerei GmbH bereits 2018 ein in die Jahre gekommenes Schiff nach Russland verkauft, das nicht mehr ausgelastet gewesen wäre.

Personal wurde laut Richter nicht abgebaut. Bei der deutschen Hochseeflotte seien rund 330 Seeleute auf sieben Fang- und Verarbeitungsschiffen beschäftigt. „Wir sind optimistisch, 2020 die Fahrzeuge das ganze Jahr über einsetzen zu können“, sagte Richter. Vier Schiffe fischten in Gewässern Grönlands, Spitzbergens und Norwegens vor allem Kabeljau, Seelachs, Schwarzen Heilbutt und Rotbarsch. Die anderen Fahrzeuge fingen Hering, Makrele, Blauen Wittling und Holzmakrele. Ein Schiff werde für mehrere Monate vor Marokko Sardinen fangen, ein weiteres im Südpazifik Jack Makrelen.

Quelle: https://www.svz.de/26895017 ©2020

https://www.svz.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/fischerei-dringt-auf-abkommen-mit-den-briten-id26895017.html

SVZ.de von dpa; 05. Januar 2020, 18:00 Uhr

In der Ostsee: Kegelrobben erobern Küstengewässer zurück

Das größte freilebende Säugetier in Deutschland ist die Kegelrobbe. Sie galt als ausgerottet, nachdem 1920 das letzte Exemplar in deutschen Gewässern erlegt wurde. Jetzt erobern sich die Robben die Küste zurück.

In der Ostsee sind die Kegelrobben zurück. Mit mehr als 38.000 gezählten Tieren ist der Bestand inzwischen wieder etwa halb so groß wie noch im 19. Jahrhundert.

Weil die Meeressäuger Fisch fressen, wurden sie hartnäckig bejagt - vor 100 Jahren, 1920, wurde in Deutschland offiziell die letzte Robbe dieser Art erlegt. «Damals gab es eine Prämie für jede erlegte Robbe, der Unterkiefer musste vorgelegt werden, heute unvorstellbar», sagt die Meeresbiologin Linda Westphal vom Deutschen Meeresmuseum in Stralsund.

In den 1980er-Jahren stand die Ostsee-Kegelrobbe (Halichoerus grypus balticus), die als eigene Unterart gilt, mit 2500 Exemplaren kurz vor dem Aussterben. Ein Jagdverbot sorgte dafür, dass sie sich ostseeweit erholt: Seit 2004 werden die größten Säugetiere Deutschlands wieder häufiger gesichtet. Der Kegelrobben-Bestand in der südlichen Ostsee wächst nach Westphals Worten seitdem jährlich um rund 20 Prozent. Am Gesamtbestand hat dieser Bereich mit rund 3500 Tieren aber nur einen kleinen Anteil.

Die Größe der Bestände wird beim Überfliegen mit einem Flugzeug ermittelt. «Vom Boot aus sind große Gruppen nicht so einfach zu zählen», erklärt die Wissenschaftlerin. «Im Sommer sind deutlich weniger Tiere an den deutschen Ostseeküsten zu finden, die meisten kommen mit dem kalten Wasser.» Im Oktober habe der Verein Jordsand allein auf der Insel Greifswalder Oie mehr als 100 Kegelrobben gezählt. Im Greifswalder Bodden waren es im Frühjahr 200 bis 300 Tiere.

Nicht jeder freut sich über den Zuwachs: So mancher Fischer würde gerne auf die Kegelrobbe verzichten, oft wird sie in einem Atemzug mit dem ebenfalls Fische fressenden Kormoran genannt. «An der Greifswalder Oie ist alles schwarz vor Kormoranen und Robben», schimpft ein Fischer auf einer Diskussionsveranstaltung in Stralsund und zeigt Fotos von angefressenen Fischen. Der größte Schaden aber entstehe dadurch, dass die Robben Fischernetze zerstörten, sagt Michael Schütt aus Freest, Vize-Vorsitzender des Verbandes der Kutter- und Küstenfischer Mecklenburg-Vorpommern.

Die Robben seien «opportunistische Räuber», erklärt Westphal. Je nach Angebot jagen sie demnach vor allem Fische wie den Lachs, aber auch Seehunde und Schweinswale sowie Seevögel und Krebse. In der Ostsee nehmen sie gern Heringe, Dorsche und Sprotten.

Jungtiere wurden an Mecklenburg-Vorpommerns Küste schon geboren, davon zeugten Totfunde. Etablierte Wurfplätze gibt es Westphal zufolge vor der deutschen Ostseeküste aber noch nicht. In dem von ihr betreuten Projekt des Bundesamts für Naturschutz (BfN) zur Rückkehr der Robben habe sie bisher nur 30 standorttreue Tiere gefunden.

Quelle: https://www.svz.de/26830512 ©2020

https://www.svz.de/deutschland-welt/wissenschaft/kegelrobben-erobern-kuestengewaesser-zurueck-id26830512.html

SVZ.de von dpa; 29. Dezember 2019, 09:23 Uhr

Fischer verändern Strategie: Heringssaison bis Mai gestreckt

Die Heringsfischer in der Ostsee müssen für 2020 auf eine neue Strategie setzen. Die geringen Fangquoten lassen nur noch eine regionale Vermarktung zu.

Die für das Jahr 2020 erneut verringerten Fangquoten in der Ostsee zwingen die Fischer zu veränderten Strategien. «Bisher haben wir beim Hering auf eine kurze, konzentrierte Saison gesetzt», sagte der stellvertretende Vorsitzende des Verbandes der Kutter- und Küstenfischer Mecklenburg-Vorpommerns, Michael Schütt. «Jetzt werden wir die Saison so weit strecken wie möglich, von Januar bis Mai.»

Die EU-Fischereiminister haben die Quoten zum Schutz der Bestände beim Hering in der westlichen Ostsee im Vergleich zu 2019 um 65 und beim Dorsch um 60 Prozent reduziert. Die Fischer in ganz Mecklenburg-Vorpommern dürfen damit nur noch 1000 Tonnen Hering und 260 Tonnen Dorsch fangen.

2019 waren es noch knapp 3000 Tonnen Hering - Mecklenburg-Vorpommern hatte den größten Teil der deutschen Heringsquote von 4900 Tonnen abbekommen. Vor 20 Jahren lag die erlaubte Fangmenge für Deutschland mit 97 500 Tonnen allerdings fast 20 Mal so hoch. Viele Fischer sind ihrem Verbands-Vize zufolge nur dank ihrer Frauen und der Stilllegungsprämien über die Runden gekommen. Sie erhalten einen Ausgleich dafür, dass sie an einer bestimmten Anzahl von Tagen keinen Hering und keinen Dorsch fischen.

Mit den geringen Fangmengen brechen den Fischern traditionelle Kunden weg, die große Mengen auf einmal brauchen, erklärte Schütt. Er ist Geschäftsführer der größten Fischereigenossenschaft des Landes in Freest (Vorpommern-Greifswald) sowie der Erzeugerorganisation Usedomfisch. So werde seit mehr als 45 Jahren Hering aus dem Greifswalder Bodden an Verarbeiter in Dänemark verkauft, die Heringe mit reifem Rogen bevorzugen. Der gelte gesalzen in Japan als Delikatesse. Folglich ging bisher die Heringssaison erst im März richtig los. Nun würden die Fischer früher beginnen, wenn es das Wetter erlaube, und regelmäßig kleine Mengen anlanden. «Wir müssen versuchen, möglichst viel Fisch regional zu verkaufen.» Der Nachteil: «Wir verfahren mehr Diesel», sagte Schütt.

Die Fischer würden die Heringe selbst aus den Netzen pellen, statt Helfer einzustellen und mehr Fisch als bisher von Bord verkaufen. Der einzige Vorteil, den Schütt erkennen kann: «Der Ostseehering ist fangfrisch. Nur damit können wir punkten.» Ansonsten sei Ostseehering ein Nischenprodukt. Er sei kleiner und weniger fettig als Nordseehering. Die Fischer räuchern ihn oder frieren ihn küchenfertig für die Gastronomie ein.

Einige Kutter- und Küstenfischer hoffen jetzt auf ein Abwrackprogramm, wie Schütt sagte. Vor allem Fischer mit großen Schleppnetzkuttern würden wohl davon Gebrauch machen. Die Bundesregierung hat für das Jahr 2020 Hilfen für die Ostseefischerei in Höhe von vier Millionen Euro zur Überwindung der Strukturkrise angekündigt.

Quelle: https://www.svz.de/26803457 ©2019

https://www.svz.de/regionales/newsticker-nord/fischer-veraendern-strategie-heringssaison-bis-mai-gestreckt-id26803457.html

SVZ.de von dpa: 24. Dezember 2019, 12:04 Uhr

Pilotprojekt in MV: Anglerverband zieht positive Zwischenbilanz von „Angeln macht Schule“

Bei seiner Einführung im Jahr 2018 hatte das Projekt für reichlich Diskussionen gesorgt. Doch die Aufregung ist verflogen. Nun besuchten Kinder Aquakulturen in Born auf dem Darß.

Der Landesanglerverband hat eine positive Zwischenbilanz des Pilotprojekts „Angeln macht Schule“ gezogen. An zwei Referenzschulen in Satow (Landkreis Rostock) und Hagenow (Kreis Ludwigslust-Parchim) seien die Schüler ans Thema herangeführt worden, sagte die Sprecherin des Landesanglerverbands am Mittwoch beim Besuch einer Schulklasse in der Borner Landesforschungsanstalt. „Die Kinder waren voller Begeisterung bei der Sache.“ Sie hätten sich so mit der Thematik beschäftigt, wie es von den Organisatoren erwünscht war. Zum Projekt gehöre auch, dass die Kinder selbst angelten. Es sei wichtig, dass sie in die Natur gehen.

Bewusstsein für Fische entwickeln

Am Mittwoch hatten 17 Schüler aus verschiedenen Klassenstufen der Grundschule Recknitz-Trebeltal in Tribsees im Rahmen von „Angeln macht Schule“ die Aquakulturen in Born auf dem Darß besucht. Dort sollten sie Fische aus der Nähe kennenlernen, ein Bewusstsein für das Leben unter der Wasseroberfläche entwickeln und den Fisch als wichtige Nahrungsressource erleben. In Laich- und Aufzuchtbecken leben in Born Zander, Forellen, Schnäpel und auch Garnelen.

Aufklärung und Information im Vordergrund

Seit dem Schuljahr 2018/19 gehört Angeln zum regulären Angebot an Ganztagsschulen in Mecklenburg-Vorpommern. Der Präsident des Landesanglerverbandes Karl-Heinz Brillowski erklärte, dass Aufklärung und Information für den größten Naturschutzverband des Landes im Vordergrund bei der Arbeit mit Kindern stehe. „So vermitteln wir auch das Prinzip der nachhaltigen Nutzung unserer Möglichkeiten im eigenen Land.“

Tierschützer üben scharfe Kritik

Vor einem Jahr hatten die Dachverbände für Kinder- und Jugendbildung, Kultur, Sport und die Kirchen im Land eine Kooperationsinitiative zur Gestaltung der Ganztagsschule gestartet. Die Einbeziehung der Freizeitangler hatte für Debatten gesorgt. So bezeichnete die Tierschutzorganisation Peta schulische Angebote zum Angeln als „Erziehung zur Grausamkeit“.

Quelle: https://www.svz.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/Anglerverband-zieht-positive-Zwischenbilanz-von-Angeln-macht-Schule-id26745232.html

SVZ.de, Joachim Mangler; 18. Dezember 2019, 15:43 Uhr

PM LAV: Schüleraktion „Aquakulturen in MV“ – Landesanglerverband u. Landwirtschaftsministerium klären auf

ANGELNmachtSCHULE in Landesforschungsanstalt M-V in Born

„Aquakulturen in MV“ – Landesanglerverband und Landwirtschaftsministerium klären auf

Dieses Projekt vom Landesanglerverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. (LAV M-V e.V.) und dem Landwirtschafts- und Umweltministerium M-V (MLU) zeigt Schulkindern zukünftig verschiedene Aquakultur-Einrichtungen unseres Landes. Die Auftaktaktion startet in Born.

Am 18. Dezember 2019 werden 20 Schülerinnen und Schüler aus 5. bis 9. Klasse der Regionale Schule mit Grundschule Recknitz-Trebeltal Triebsees auf den Darß reisen und in der Borner Landesforschungsanstalt auf Entdeckungstour gehen. Was ist Aquakultur? Davon können sie sich ein Bild machen. In der Aquakulturanlage der LFA Born  werden unterschiedliche Fischarten in ihrem Lebenszyklus, ihren bestmöglichen Aufzucht- und Haltungsbedingungen erforscht. Der Präsident des Landesanglerverbandes M-V e.V. Prof. Dr. Brillowski sagt: „Aufklärung und Information steht für uns als größter Naturschutzverband in M-V im Vordergrund bei der Arbeit mit unseren Kindern. Sie sollen Fische aus der Nähe kennen lernen, ein Bewusstsein für das Leben unter der Wasseroberfläche entwickeln und den Fisch als wichtige Nahrungsressource erleben. So vermitteln wir auch das Prinzip der nachhaltigen Nutzung unserer Möglichkeiten im eigenen Land.“

Ort:        Landesforschungsanstalt, Institut für Fischerei, Südstraße 8, 18375 Born

Zeit:      09.30 Uhr bis 12.30 Uhr,

Ablauf:

-          Besichtigung der Anlage, Führung durch LAF-Leiter, Dr. Ralf Bochert

-          Fischkunde durch Fischbiologen des LAV M-V e.V., DR. Kilian Neubert, Christoph Wittek          

Fisch wächst nicht in Gefriertruhen

An diesem 18. Dezember reist diese erste Schülergruppe, zusammengesetzt aus verschiedenen Klassenstufen, nach Born. Dort warten spannende Eindrücke auf die Kinder. Sie erkunden die Anlage, sehen die Aufzuchtstadien der Fische. In Laich- und Aufzuchtbecken schwimmen hier Zander, Forellen, Schnäpel, sogar Garnelen. „Nur wenn sich die Tiere wohl fühlen, laichen sie und wachsen zu schlachtreifer Größe heran.“, erklärt Dr. Ralf Bochert, Leiter der Aquakultur der LFA MV. Nach der Besichtigung werden die Jugendlichen verschiedene Speisefische verkosten bevor sie im Bus zurück zur Schule fahren. Ganz sicher voller Eindrücke und mit der positiven Erkenntnis, dass Fisch, der in einer Aquakultur aufwächst, frei von Pillen, chemischen Zusätzen, wertvoller Nahrungslieferant der Zukunft sein wird. Das Thema `Gesunde Ernährung` steht hier im Vordergrund. „Nicht aus fernen Ländern soll Fisch einreisen, hier zuhause kann er wachsen und gedeihen. So erhalten wir die beste Qualität immer unter Berücksichtigung des Tierwohls.“, erklärt Bochert. Robert Balz ist Biologielehrer an der Schule in Triebsees, selbst begeisterter Petrijünger und hatte alle bereits im Schulumfeld mit dem Angeln vertraut gemacht, sie ausgebildet. Er startet nun mit seinen angelbegeisterten Kindern diesen Ausflug als Auftakt: „Wir testen gern und teilen unsere Erfahrungen für weitere Erkundungstouren im Land.“ Die nächsten Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche aus Schulen und LAV-Anglervereinen sollen ab 2020 folgen.

Hintergrund Forschungsanstalt Born

Die Versuchsanlage wurde Ende der 60er Jahre als Aalmastanlage gegründet, züchtete in den 70ern für DDR-Aquakulturen Regenbogenforellen, heute noch vorhanden als BORN-Forellenstamm. Auch Laichtiere des Ostseestöres  leben hier. Deren  Nachkommen bauen Störbestände im Odereinzugsgebiet und Ostsee auf. Aktuell arbeiten die Forscher mit Garnele an deren Aquakulturetablierung.

LAV, Claudia Thürmer; 12.12.2019, Görslow

Ostseefischerei: M-V und Schleswig-Holstein wenden sich an Klöckner

Mit einem gemeinsamen Positionspapier zur Zukunft der Ostseefischerei und der Bitte ihren Einfluss auf EU-Ebene geltend zu machen, haben sich die Fischereiminister der Länder Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein heute an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner gewandt.

„Die Kutter- und Küstenfischerei ist ein integraler Bestandteil unserer maritimen Wirtschaft und Kultur. Er prägt die Küstenregionen und trägt maßgeblich zur touristischen Attraktivität unseres Landes bei“, erklärte Dr. Till Backhaus, zuständiger Fachminister in Mecklenburg-Vorpommern.

Die dramatische Lage und die schlechten Zukunftsaussichten der Ostseefischerei waren bereits Thema auf der letzten Agrarministerkonferenz in Mainz, auf der erste Eckpunkte zur Bewältigung der schwierigen Situation formuliert wurden. Das Positionspapier trägt dem Beschluss der Agrarministerkonferenz Rechnung und greift die vorgelegten Vorschläge des Verbandes der Deutschen Kutter- und Küstenfischerei sehr weitgehend auf.

Es enthält vier Maßnahmenkomplexe:

  1. Fortsetzung der Prämienzahlung bei befristeter Stilllegung von Fischereifahrzeugen
  2. Geförderte endgültige Stilllegung von Fischereifahrzeugen:
  3. Private endgültige Stilllegung von Fischereifahrzeugen
  4. Konzentration von Erzeugerorganisationen

Mit Freude nehmen die beiden Länder zur Kenntnis, dass im Entwurf der finnischen Ratspräsidentschaft der Vorschlag der EU-Kommission zur Änderung der EMFF-Verordnung und zum Mehrjahresplan in der Ostsee bereits so verändert wurde, dass nun auch für Betriebe, die gezielt auf Westdorsch und westlichen Hering gefischt haben, die Möglichkeit einer endgültigen Stilllegung geschaffen werden soll. Leider sehe der Kompromissvorschlag keine Änderung bezüglich der aktuell bestehenden Regelung in der EMFF-Verordnung vor, dass alle während der Förderperiode gewährten Prämien zur befristeten Stilllegung bei Erhalt einer Prämie zur endgültigen Stilllegung gegengerechnet werden müssen. Damit gehe der Anreizeffekt eines Programms zur endgültigen Stilllegung verloren, und das Ziel der Anpassung der Flotte an die wahrscheinlich dauerhaft verminderten Fangmöglichkeiten wäre nicht erreichbar. Es sei einem aufgabewilligen Fischereibetrieb auch nicht zu vermitteln, warum Prämien für eine in den vergangenen Jahren bereits erbrachte Leistung für den zusätzlichen Schutz von Dorsch und Hering im Fall der endgültigen Stilllegung zurückgezahlt werden müssen.

Das Positionspapier ist dieser Pressemitteilung angehängt.

PM Nr.310/2019 | 11.12.2019 | LM | Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt MV, Schwerin

Robben fressen Fischern die Fische weg

Kegelrobben-Bestände nehmen in der Ostsee seit Jahren zu. Auch in MV werden die Tiere häufiger gesichtet. Fischereibetriebe beklagen Schäden durch beschädigte Fanggeräte.

ROSTOCK. Sie haben große Kulleraugen und einen pummeligen Körper: Lange waren Kegelrobben aus der Ostsee nahezu verschwunden - doch seit einigen Jahren wachsen die Bestände wieder. Für Robbenfreunde sind die Tiere eine Sensation, für Fischer stellen sie eine Konkurrenz dar. Eine großangelegte Studie hat nun erstmals den Einfluss unter anderem von Robben auf die Küstenfischerei in der gesamten Ostsee untersucht. Das Ergebnis: Die Zahl der Robben nimmt so rasant zu, dass sie zur ernsthaften Bedrohung für den Lebensunterhalt vieler Fischer geworden sind.

Herausgegeben hat die Studie das Institut für Natürliche Ressourcen Finnland. Dabei wurden Fischer aus den Ostseeanrainern Deutschland, Schweden, Finnland, Polen, Dänemark und Estland befragt. Aus Mecklenburg-Vorpommern haben sich demnach 20 Küstenfischer der Wismarer Fischereigenossenschaft an der Srudie beteiligt.

In der westlichen Ostsee würden die Fischer die Schäden durch Robben und Kormorane auf rund 5.000 Euro pro Betrieb und Jahr schätzen, sagt der Naturschutzreferent beim Landesfischereiverband MV, Thorsten Wichmann. Egal ob Schollen, Heringe, Dorsche oder Krebse - "Robben fressen alles, was sie kriegen können", betont der Naturschutzreferent. Zwischen fünf und sieben Kilogramm würden die Robben pro Tag verputzen. Vor allem in der Greifswalder Bucht gebe es große Schäden.

"Die bestehenden Managementmaßnahmen reichen nicht aus, um auch künftig frischen und regionalen Fisch aus der Ostsee an der Küste anbieten zu können", so Wichmann. Darin seien sich alle an der Studie beteiligten Fischer einig. Einige Ostsee-Anrainerländer hätten inzwischen Quoten zur Regulierung der Robbenbestände eingeführt. So dürften in Finnland pro Jahr 1.050 Robben geschossen werden, in Schweden seien es 200, in Dänemark eine zweistellige Anzahl. Wichmann: "In allen anderen Anrainern darf bislang nicht in die Bestände eingegriffen werden."

Erst unlängst hatten Fischer aus MV auf einer Veranstaltung in Stralsund den ihrer Meinung nach unnötigen Schutz von Kormoranen und Kegelrobben kritisiert. Mittlerweile gehörten die Fischer selbst auf die "Rote Liste". Dass die Kegelrobbenbestände in der Ostsee zunehmen, kann Linda Westphal bestätigen. Die Wissenschaflerin forscht im Rahmen eines Robbenprojektes des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) am Meeresmuseum in Stralsund. In den vergangenen 20 Jahren hätten sich die Bestände in der Ostsee wieder fast vervierfacht: auf mittlerweile rund 38.000 Kegelrobben - nachdem die Ostsee-Kegelrobbe vor der Ausrottung stand.

Mehr als 90 Prozent der Tiere leben nördlich der Insel Gotland, wenige Tausend in der südlichen Ostsee. Vor allem im Frühjahr, wenn der Hering laicht, würden sich einige Hundert dieser Tiere in den Küstengewässern Mecklenburg-Vorpommerns aufhalten, viele im Greifswalder Bodden.

"Die Robben sind für die Fischer ein emotionales Thema", sagt Linda Westphal. Auch wenn sinkende Fangquoten das weitaus größere Problem darstellten, würden die Fischereibetriebe doch täglich mit den von den Robben verursachten Schäden konfrontiert, etwa weil sie Fische aus den Netzen klauen und dabei die Fanggeräte beschädigen. "Die Robbe ist für die Fischer ein greifbarer Gegner als so etwas Abstraktes wie beispielsweise der Klimawandel, Eutrophierung und Überfischung." Für die Wissenschaft sei es wichtig, dass die Fischer die Schäden erfassen und melden.

Wissenschaftler, Bundes- und Landesämter, Umwelt- und auch Fischereiverbände suchen daher gemeinsam nach Lösungen. Beispielsweise sollen neue Fanggeräte entwickelt werden, um ein nachhaltiges Miteinander von Fischerei und Robben zu ermöglichen", erklärt die Wissenschaftlerin. Denn nicht nur Fischer hätten Schäden durch die Robben - auch die Fischerei bedrohe das Leben der Meeressäuger.

So wurden vor zwei Jahren 23 tote Kegelrobben im Südosten der Insel Rügen angespült. Ein solche Häufung hatte es in 20 Jahren zuvor nicht gegeben. Die Tiere waren gut genährt, rund 2 Meter lang und wirkten gesund. Der Verdacht: "Wir gehen davon aus, dass die Robben in Fischereigeräten ertrunken sind", sagt Linda Westphal.

In MV tauchten die Tiere vor allem zur Laichsaison der Heringe auf und jedes Jahr seien es einige Robben mehr, erklärt die Expertin. Zahlen wie in Schweden oder Finnland seien in MV jedoch nicht zu erwarten. Die ruheliebenden Tiere fänden hier kaum ungestörte Plätze und weniger Fisch.

Dennoch: Die Robben, die sich ganzjährig auf der Greifswalder Oie, dem Großen Stubber sowie einer Sandbank in der Wismarer Bucht tummeln, seien großartig für den Tourismus und daher auch wirtschaftlich interessant. "Viele tausend Touristen nehmen an Ausfahrten zu den Robben teil",  sagt Linda Westphal. Die Expertin kennt aber auch die andere Seite der Medaille: "Die Touristen wollen ja nicht nur Robben sehen, sie wollen auch Fisch beim Küstenfischer kaufen."

Hier der Link zur Studie (in Englisch):

Luke has just published the final report: http://jukuri.luke.fi/bitstream/handle/10024/544854/luke_luobio_77_2019.pdf?sequence=1&isAllowed=y&fbclid=IwAR2cHrHn1ONAWu_p96PRGRVkDE6Ys_k_5dz9P6nTaV6ECfEaCCRfuQL6C

Ostseezeitung, von Axel Meyer-Stöckel, Rostock, 6.12.2019

EU-Fischmarktbericht 2019: Fischverbrauch in Deutschland weit unter EU-Durchschnitt

- Branche verzeichnet weiter Wachstumstendenzen -

Der aktuelle Fischmarktbericht der EU zeigt wesentliche positive Trends in der Fischerzeu­gung und in der Wertschätzung durch die Verbraucher. Die Ausgaben der Konsumenten für Fisch und Meeresfrüchte in der EU stiegen im vergangenen Jahr insgesamt auf 59,3 Mrd. Euro und damit um rund 3 %. Sie zeigten damit eine höhere Wachstumsrate als Fleisch oder Lebensmittel insgesamt. Dieser positive Trend ist seit mehreren Jahren zu beobachten.

Wild gefangener Fisch macht etwa drei Viertel des Gesamtwertes aus. Der Rest stammt aus der Aquakultur. Die Selbstversorgung der EU schwankt seit Jahren zwischen 40 und 50%. Der Bedarf muss also durch Importe gedeckt werden.

Der Pro-Kopf-Verbrauch von Fischereierzeugnissen liegt in der EU bei rund 25 kg pro Jahr, während in Deutschland nur rund 14 kg pro Kopf konsumiert werden. Branchenexperten sehen durchaus Wachstumspotenziale.

Die europäische Aquakultur hat einen Anteil von rund 10 % vom Gesamtumsatz mit steigen­der Tendenz insbesondere durch die Arten Lachs und Wolfsbarsch.

Die Zukunftsfähigkeit der Fischerei und Aquakultur ergibt sich auch durch die vergleichswei­se günstige CO2-Bilanz bei der Erzeugung. Fisch und Meeresfrüchte sind die Quelle tie­rischen Proteins für die menschliche Ernährung mit den geringsten Klimaauswirkungen. Dies ist besonders ausgeprägt bei regionaler Erzeugung.

„Die Entwicklungen auf dem Markt zeigen, dass die Produktgruppe Fisch beliebt und zu­kunftsfähig ist. In Bezug auf die Klimadebatte wäre es kontraproduktiv, die fischereiliche Erzeugung in Deutschland nicht zu sichern. Wer die Fischerei hierzulande totreden will oder als sterbendes Gewerbe bezeichnet, liegt voll neben der Spur“, fasst Präsident Hocker die Lage zusammen. „Aus deutscher Sicht ist es jetzt wichtig, in der Ostsee auf die schwierige Lage angemessen zu reagieren. Die Flottenkapazität muss angepasst und die nachgelagerten Strukturen zukunftsfähig umgestaltet werden. Die Krabbenfischer an der Nordseeküste ver­fügen ebenfalls über ein starkes Produkt und müssen die Marktturbulenzen im laufenden Jahr durchstehen. Dann wird es auch dort wieder gute Erträge geben können. Im Binnenland müs­sen die Fischzuchten bessere Rahmenbedingungen bekommen, um mit den Herausforderun­gen des Klimawandels umzugehen. Wir haben Top-Standorte in Deutschland nicht nur für Forellen- und Karpfenzucht, die muss man aber auch nutzen können.“

Für die Hochseefischerei ist der bevorstehende Brexit weiterhin ein großer Unsicherheits­faktor. Es besteht die Hoffnung, dass 2020 noch nach EU-Verteilungs- und Zugangsregeln gearbeitet werden kann. Im Laufe des Jahres sollte es dann ein Abkommen der EU mit dem Vereinigten Königreich geben. Dabei ist es wichtig, dass Fischerei und Handelsfragen mit­einander verknüpft bleiben. Mit Erleichterung hat die Branche zur Kenntnis genommen, dass der bisherige Chefunterhändler Michel Barnier auch in Zukunft hochrangig an der Gestaltung der zukünftigen Fischereiregelungen beteiligt sein wird.

Kontakt: Claus Ubl, 0176 832 10 604

PM Deutscher Fischerei-Verband e.V.; Union der Berufs- und Angelfischer; Hamburg, 5.12.2019