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OZ: Angeln auf dem Rügendamm vorausstl. ab 16. März erlaubt

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OZ: Stralsund: Auf dem Rügendamm darf künftig wieder geangelt werden - Bau hat begonnen

Das Angeln auf dem Rügendamm soll künftig wieder möglich sein – mit mehr Sicherheit für die Autofahrer. Artikel veröffentlicht: Freitag, 02.03.2018

Das Angeln auf dem Rügendamm soll pünktlich zur Heraingssaison dank einer Angelwurfbegrenzung wieder möglich sein. Foto: Stefan Sauer

Stralsund. Nach Angaben von Infrastrukturminister Christina Pegel (SPD) wird am Montag mit der Montage einer Angelwurfbegrenzung begonnen. 

Eigentlich sei das Angeln zwar wegen des schifffahrtspolizeilichen Angelverbots im Gewässer unter der Brücke verboten. Bislang sei diese „Sondernutzung“ aber geduldet worden, da es sich um ein gutes und beliebtes Revier handelt und vor allem zur Heringszeit viele Petrijünger weit über unser Bundesland hinaus anzieht.

„Ziel ist es, dies auch künftig so zu handhaben. Wir werden beobachten, ob durch die Wurfbegrenzung die Gefährdung des Verkehrs auf Rügenbrücke und Rügendamm tatsächlich unterbunden wird“, sagt Pegel. Er hoffe auf die gegenseitige Kontrolle der Angler sowie die Hilfe des Landesanglerverbandes.

Die Montage der Wurfbegrenzung soll am 16. März pünktlich zum Beginn der Heringssaison abgeschlossen sein. Die Kosten in Höhe von rund 174 000 Euro trägt das Land.

Durch die Wanderbaustelle kann es bis zum 16. März auf der L 296 Richtung Stralsund zu Behinderungen kommen. Radfahrer müssen absteigen.

Mattern Jörg

Stralsund. Auf dem Rügendamm bei Stralsund hat am Montag die Montage der vor einem Jahr angekündigten Angelwurfbegrenzung begonnen. Nach Angaben des Verkehrsministeriums soll die Konstruktion bis zum 16. März stehen, so dass das Angeln in einem der beliebtesten Angelreviere dann wieder geduldet werden könne.

Im April vergangenen Jahres hatte das Verkehrsministerium ein Angelverbot auf dem Rügendamm verhängt, weil immer wieder Haken, Schnüre und Bleie auf dem Damm und der parallel verlaufenden Rügenbrücke landeten und Verkehrsteilnehmer gefährdeten. Jetzt wird ein Aluminiumholm in 2,10 Meter Höhe installiert. Er soll den Überkopfwurf und das Auswerfen langer Angeln verhindern. Die Kosten in Höhe von 174 000 Euro trägt das Land. dpa/mv

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