Vom Lauf der Natur oder die wundersame Dorschvermehrung
Was sagt man dazu?
Nach einigen Jahren strikter und deutlicher Quotenabsenkung für die Dorschfischerei in der Ostsee können sich die Fischer vor der Insel Bornholm laut Aussage von Dr. Christopher Zimmermann „kaum retten vor lauter Dorsch“!
Auch der Hering war in den letzten Jahren so massenhaft vorhanden, dass die Fischer ihre Quoten z.T. in 14 Tagen abgefischt hatten.
Dabei hatte doch der zitierte Fischereiexperte immer wieder betont, dass die Dorschbestände noch auf Jahre hinaus in ihrem Fang eingeschränkt werden müssen, um den Bestand nicht auszurotten…
Nun sind die Bestände so stark wie seit 20 Jahren nicht mehr.
Da fragt man sich, woran diese Entwicklung liegen könnte?
Jetzt wird festgestellt, dass aufgrund der riesigen Dorschbestände die Sprotten abnehmen, da die Dorsche wie wild darauf sind. Gleich kommt laut Aussage von Dr. Zimmermann die nächste Quote – diesmal für Sprotten.
Manchmal fragt man sich, ob es richtig ist, dass der Mensch in Naturprozesse künstlich eingreift?
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Siehe unten, Artikel aus der SVZ vom 03.01.2012