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Landesfischereiverband MV e.V.
Siedlung 18a
19065 Görslow
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Beeindruckende Kulisse gegen „Kormoranfreunde“
Andreas Schlüter, Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Naturschutz des Landesfischereiverbandes Mecklenburg-Vorpommern
Unter dem Motto: „Das Schweigen hat ein Ende“ demonstrierten am Samstag, dem 20.März 2010, vor dem Ulmer Münster ca. 7000 Fischer, Teichwirte, Angler und Mitglieder von Gewässerschutzvereinen aus allen Bundesländern Deutschlands lautstark gegen das rasante und ungebremste Wachstum der Kormoranpopulation in Deutschland und den umliegenden Ländern. Deshalb waren auch Delegationen aus der Schweiz, Österreichs und Frankreichs angereist.
Immer wieder haben Vertreter des NABU und des LBV mit unbewiesenen Behauptungen, Polemik und Ignoranz die Fischer und Angler provoziert, was letzen Endes in der Ernennung des Kormorans zum „Vogel des Jahres 2010“ gipfelte.
Da in der Öffentlichkeit immer wieder nur die eine Seite Gehör fand, hat der Landesfischereiverband Baden Württemberg e.V. überregional zur Großkundgebung auf den Münsterplatz eingeladen, um zu zeigen, dass sie sich einig darin sind, dem Treiben einiger Unbelehrbarer entgegen zu treten.
Zeitgleich fand im Ulmer Stadthaus ein Artenschutzsymposium zum Thema Kormoran statt. Dort referierten 41 (!) NABU- und LBV-Mitglieder darüber, wie man den Kormoran dazu bringt, durch mehr Schutz noch mehr Gewässer zu besiedeln und dort noch mehr Fische zu fressen. Das zeigte sich deutlich an - mittels Spendengeldern finanzierten - Ansichtskarten, auf denen vermenschlichten Kormorankindern durch ihren Kormoranlehrer gezeigt wurde, welche Fische sie gezielt fressen sollen, um die Fischer und Angler zu ärgern. Auch andere Darstellungen dienten nicht der wissenschaftlichen Information über den Kormoran an sich, sondern der einseitigen Erhebung einer Vogelart über viele andere Arten, nämlich Fische, seltene Vögel und Bäume.
Aus Sicht der vom ausschließlich Fisch fressenden Vogel Betroffenen fördert es nicht die Dialogbereitschaft, wenn die selbsternannten Vogelschützer genauso ausschließlich den Kormoran schützen und dabei an der Wasseroberfläche ihr Naturschutzwille aufhört.
Viele Anglerverbände und Fischer sehen ihre Wiederansiedlungsbemühungen von Fischarten wie Lachs, Äsche, Quappe und anderen Arten in den Schlünden der Kormorane verschwinden. Dem werden sie nicht mehr tatenlos zusehen. Das Schweigen hat ein Ende!
Einige Bilder von der Demo
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